GENERALVERSAMMLUNG DER JUGENDLEITER (2000)

Schriftstücke

     
 

Erstmalig im Kanton Echternach fand am 18. November die Generalversammlung der Jugendleiter des luxemburger Feuerwehrverbandes im Kulturzentrum Hanner Bra in Bech  statt. In seiner Eröffnungsrede bedankte sich der Kantonalpräsident Constant Schwartz beim Jugendausschuss für die gute Zusammenarbeit beim Feuerwehrcross, bei Wettkämpfen , Wissenstesten, Schwimmmeisterschaften und allen zusammen ausgeführten Aktivitäten in den vergangenen Jahren. Er ging kurz auf die Gründungsgeschichte der Jugendwehren des Kantons ein, die unter Mergen Jeng ins Leben gerufen wurde. Ausserdem dankte er den Jugendleitern für die geleistete Jugendarbeit, und legte ihnen ans Herz ihr bestmöglichstes Wissen und Können auch weiterhin für die Jugend einzusetzen. Eine gute Jugendarbeit der Jugendleiter sei für das luxemburger Feuerwehrwesen unerlässlich.

Nach dem Einsetzen des Tagesbüros unter der Präsidentschaft von Bern Lux, dem stellvertretendem Jugendleiter des Kanton Echternach, gedachte der Pfarrer Carlo Morbach, in Vertretung des Enmonniers den verstorbenen Mitgliedern, insbesondere  Léon Becker und Romain Dupont, die beide sehr aktive Jugendleiter hier im Kanton waren.

Anschliessend eröffnete der Präsident des Jugendfeuerwehrausschusses Jos Tholl offiziell die Generalversammlung, begrüsste  unter anderen die Ehrengäste, Präsident Neckel Strotz, Vizepräsident Henri Schuller,Generalkassierer Pitt Mergen, Ehrenpräsident Marcel Back, Adrien Promme ( Service nationale de la Jeunesse), Mill Majerus ( Familienministerium), Claude Frieseisen (Innenministerium) Pfarrer Carlo Morbach, sowie die Vertreter der Gemeinde Bech .

Jos Tholl bedankte sich bei den Jugendleitern für die geleistete Arbeit, und machte auf die grosse Verantwortung, die der Jugendleiter gegenüber den jungen Feuerwehrleuten haben, aufmerksam. Ebenfalls dankte er den Gemeinden, den Kommandanten, den Kantonalverbänden und allen, die den Feuerwehrjugendausschuss in den lezten Jahren unterstützten. Er ging kurz auf die Entstehungsgeschichte der nationalen Jugendfeuerwehr ein, die 1965 gegründet wurde. Mitglieder könnten Jungen und Mädchen von 8 bis 15 Jahren werden, und es gäbe im Moment in Luxemburg 1881 Jugendfeuerwehrleute, davon 372 Mädchen.

Der Aktivitätsbericht wurde von der Sekretärin Sylvie Koop vorgetragen. Hervorzuheben sei hier unter anderem das nationale Zeltlager in Ettelbrück, und die internationalen Wettkämpfe in Altkirch (F).
Anschliessend wurde der Kassenbericht von Aly Österreicher vorgetragen.

Nach einigen Erläuterungen zur Geschichte und zum Sinn der Sterbekasse von Marcel Back, gab Mill Majerus ein sehr interessantes und informatives Referat über Betreuung von „problematischen Jugendlichen“.

Adrien Promme vom Service nationale de la Jeunesse hielt noch ein kurzes Referat über Verantworten und Pflichten der Jugendleiter, bevor Neckel Strotz noch einige Worte im Namen der Föderation sprach.

Anschliessend wurde die Generalversammlung abgeschlossen, und die Vertreterin der Gemeinde Bech lud noch einen Ehrenwein im Festsaal ein.

JN